Aoel .: Assoziation ökologischer Lebensmittel Hersteller :.  
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Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller  
 

Die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller e.V. (AoeL) ist ein Zusammenschluss von Verarbeitungsunternehmen der Lebensmittelwirtschaft, die ökologische Lebensmittel herstellen.

Titelseite AoeL Jahrbuch 2010Ihr Ziel ist es die Interessen ihrer Mitglieder in Deutschland und Europa zu bündeln und gegenüber der Politik und in der Verbandslandschaft zu vertreten.

Die Mitglieder der AoeL führen einen intensiven Informationsaustausch untereinander und streben gemeinsame Meinungsbildungsprozesse an.

Die AoeL-Mitglieder veröffentlichen das erste gemeinsame Themenheft zu Agrogentechnik unter dem Titel "Vielfalt ernährt natürlich die Welt":

AoeL Themenheft 2010 (pdf-Datei)
Druckversion AoeL Themenheft 2010 (pdf-Datei)

Aktuelles:

(02.07.2010) Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigt, wie wichtig es ist, Fragen der Haftung frühzeitig zu klären. Was allerdings der "Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik" dem Bundesministerium für Ernährung in Bezug auf Koexistenzregeln für die Gentechnik vorschlägt, ist für die AoeL inakzeptabel.

Pressemitteilung vom 02.07.10 (pdf-Datei)

Bild: Dr. Mautner, Dr. Beck und Dr. Peppler(18.06.2010) Es ist eine unhaltbare Situation: Trotz eines Anbauverbots ist jüngst Saatgut mit Spuren von Genmais der Firma Pioneer in Deutschland ausgesät worden, doch der Patentinhaber sieht für Entschädigungen „keinen Grund“. Die Konsequenzen tragen nicht nur die betroffenen Landwirte, sondern die gesamte Lebensmittel-Branche. Davon weiß die AoeL ein Lied zu singen. In ihrem brandaktuellen Themenheft, das am 18. Juni in Frankfurt am Main vorgestellt wurde, stellen die Mitgliedsunternehmen ihre Erfahrungen mit der Agro-Gentechnik dar.

Pressemitteilung vom 18.06.10 (pdf-Datei)

(07.06.2010) Um die biologische Vielfalt zu fördern, braucht es auch bessere ökonomische Rahmenbedingungen für engagierte Unternehmen. Das unterstrich Johannes Doms, Geschäftsführer von HiPP und Mitglied der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller beim 3. Nationalen Forum für Biologische Vielfalt in Köln.

Pressemitteilung vom 07.06.10 (pdf-Datei)

(01.06.2010) Umweltorientierung sollte bei Bio-Herstellern selbstverständlich und verpflichtend sein. Daher will sich die AoeL dafür einsetzen, dass es gesetzliche Mindestanforderungen für Umweltleistungen gibt. Dabei müsste man das Rad gar nicht neu erfinden: Wie Umweltorientierung gemessen werden kann, ist mit EMAS und ISO 14000 bereits bestens erprobt.

Pressemitteilung vom 01.06.10 (pdf-Datei)

(29.04.2010) Anders als bei pflanzlichen Produkten müssen derzeit tierische Lebensmittel nicht gekennzeichnet werden, wenn deshalb massenhaft gentechnisch veränderter Mais und Soja für die Verfütterung angebaut wurde. Die AoeL fordert das Europäische Parlament auf, diese Gesetzeslücke zu schließen. „Zur Zeit tragen wir gemeinsam mit unserer jeweiligen Lieferkette als gentechnikfreie Produzenten die Mehrkosten für eine gentechnikfreie Produktion“, sagen die AoeL-Unternehmen. „Ohne eine umfassende Kennzeichnungspflicht in der EU kann dies nicht honoriert werden.“

Pressemitteilung vom 29.04.10 (pdf-Datei)

(16.04.2010) Bisher geht die Branche noch sehr vorsichtig mit dem CO2-Fußabdruck um. Das AoeL-Unternehmen Märkisches Landbrot hat mit seinem Carbon-Footprint-Rechner einen großen Schritt vorwärts gemacht. Dieser rechnet auch das Konsumverhalten der Verbraucherinnen mit in die Produktbilanz ein.

Pressemitteilung vom 16.04.10 (pdf-Datei)

(31.03.2010) Um die Qualität von Bio-Lebensmitteln zu erhöhen, muss auch auf die Zusatzstoffe geachtet werden. Daher erstellen das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und die Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller (AoeL) eine Liste über Sonder-Zutaten. Sie begrüßen, dass jetzt Aromen jetzt auch öko-zertifizierbar sind.

Pressemitteilung vom 31.03.10 (pdf-Datei)

(05.03.10) Die Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora stellt die Unternehmen der AoeL vor neue Probleme: Sie müssen zusätzlich in Qualitätssicherung und Analysen investieren. "Wir werden die Rechnung an die BASF weiterleiten", sagen sie. Sie appellieren an die Stärkeindustrie und die Landwirte, die Kartoffel nicht zu akzeptieren, zumal es hinreichend konventionelle Alternativen gibt.

Pressemitteilung vom 05.03.10 (pdf-Datei)

(26.02.10) Das neue EU-Siegel ist seit wenigen Tagen bekannt. "Jetzt brauchen wir dringend rechtsverbindliche Angaben zur Einführung", sagen die Unternehmer der AoeL. Sie fordern flexible Übergangslösungen.

Pressemitteilung vom 26.02.10 (pdf-Datei)

(24.02.10) Die BioFach hat mit dem Thema Bio & Fair einen wichtigen Impuls gegegeben. Hier gibt es trotz Krise noch Zuwächse, wissen die Unternehmen der Assoziation ökologischer Lebensmittel-Hersteller. Sie meinen: An dieser Aufgabe sollte die Branche auch zu Hause weiter dranbleiben.

Pressemitteilung vom 24.02.10 (pdf-Datei)

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SusCon 2010, 2. internationale Nachhaltigkeits Konferenz in Nürnberg, 15.-16. Juni 2010, Thema: „Biodiversity – a strategic value in a greening economy”. Im Jahr der Biodiversität der Vereinten Nation wird die Konferenz den Fokus auf unternehmerische Lösungen für Biodiversität Fragen legen. Schwerpunkte des Programms: Wirtschaft und Biodiversität, Zertifizierung und Verifizierung, Vorteilsausgleich und soziales Unternehmertum, Lebensstile und der Verbrauch von Biodiversität, Finanzierung von Biodiversität.

Mehr Informationen unter www.suscon.net

(03.02.10) Die AoeL ist stolz auf die Leistungen ihrer Mitgliedsunternehmen: Im vergangenen Jahr wurden die Leistungen der Umweltpioniere mit zahlreichen wichtigen Preisen gewürdigt. Aber auch junge Unternehmen wurden ausgezeichnet.

Pressemitteilung vom 03.02.10 (pdf-Datei)
Preisträger 2009 (pdf-Datei)

(15.01.10) Der AoeL liegt der Erhalt der biologischen Vielfalt am Herzen. Sie hat daher schon im vorigen Jahr einen Arbeitskreis gegründet, an dem mittlerweile Naturschutzverbände, Behörden, Wissenschaftler und Bio-Anbauverbände mitarbeiten. Sie wollen ihre Aktivitäten vernetzen, um möglichst großflächig etwas für den Artenschutz zu tun.

Pressemitteilung vom 15.01.10 (pdf-Datei)

Nachrichten der Mitgliedsunternehmen

Vielfalt statt Einfalt

ShivaIm mit Präsentkorb(30.06.10) Rund 1.000 Gäste waren an dem lauen Hochsommerabend Ende Juni der Einladung des Nudel-Spezialisten zu einer Info-Veranstaltung über Gentechnik in der Landwirtschaft unter freiem Himmel gefolgt. Als Rednerin war die indische Ökonomin, Umweltaktivistin und Trägerin des Alternativen Nobelpreises Dr. Vandana ShivaIm gekommen. Ihr Vortrag stand im UNO Jahr der Biodiversitätunter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“. Shiva berichtete eindrucksvoll von den Folgen der Agro-Gentechnik in ihrer Heimat: Innerhalb von acht Jahren hat die sogenannte „BT-Baumwolle“ die etwa 1500 unterschiedlichen heimischen Baumwollarten beinahe vollständig verdrängt. Eine Folge davon seien von den Konzernen abhängige Baumwollbauern, die sich vor allem stetig steigenden Saatgut- und Pflanzenschutzmittelpreisen gegenüber sehen würden.

mehr Infos auf alb-gold.de

Ein Fest der Nachhaltigkeit

Gruppenfoto mit Preisträgern(24.06.10) Nachhaltiges Denken und Handeln sowie soziale Verantwortung zu belohnen, genau dafür hat Bio-Pionier Dr. Franz Ehrnsperger den Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu vor neun Jahren ins Leben gerufen. Jetzt wurden die diesjährigen Preisträger mit einer festlichen Veranstaltung in der Neumarkter Residenz für ihr Engagement geehrt und nicht nur die Preisträger selbst, sondern auch die leidenschaftlichen Laudatoren und Gastredner begeisterten die fast 200 Gäste. Geehrt wurden der Journalist Claus Biegert für seine Arbeit über die Atomindustrie, Dr. Ruth Tippe als Gründerin der Initiative „Kein Patent auf Leben“ und die Stadt Regensburg ihr beispielhaftes Öko-Schulprogramm. Der Ehrenpreis ging an Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker für sein Lebenswerk. Darüber hinaus wurden Lammsbräu-Mitarbeiter Reinhold Bauer und Wolfgang Pürzer ausgezeichnet.

mehr Infos auf lammsbraeu.de

Rabenhorst erhält Umweltpreis

Übergabe der Urkunde(09.06.10) „Unsere Ideen für ein nachhaltiges Rheinland-Pfalz" – unter diesem Motto wurde die Saftmanufaktur Haus Rabenhorst am vergangenen Montag mit dem Umweltpreis 2010 ausgezeichnet. Der Preis würdigt Leistungen, die nachhaltig und vorbildlich zum Schutz der Umwelt beitragen. Im Rahmen der offiziellen Preisverleihung nahm Haus Rabenhorst Geschäftsführer Klaus-Jürgen Philipp die Urkunde von Margit Conrad, der rheinland-pfälzischen Umweltministerin, entgegen.
„Wir betreiben nicht nur aktiven Umweltschutz durch Ökostrom und Recycling. Ob biologisch kontrollierter Anbau, naturbelassene Produktion oder gesellschaft-liches Engagement – die Nachhaltigkeit zieht sich wie ein roter Faden durch alle Unternehmens-Bereiche“, so Philipp.

mehr Infos auf haus-rabenhorst.de

Salus schreibt Journalistenpreis aus

(19.05.10) Mit dem Salus-Journalistenpreis sollen journalistische Beiträge ausgezeichnet werden, die sich kritisch mit den negativen Folgen der Agro-Gentechnik auseinandersetzen. Diese Gentechnik kommt zunehmend in den Bereichen Tier- und Pflanzenwelt, Landwirtschaft und Ernährung zum Einsatz. Die Gefahren und Risiken für Natur und Gesundheit sind dabei nicht überschaubar. Auf der Webseite www.salus-journalistenpreis.de sind die Rahmenbedingungen des Preises ersichtlich. Ziel der Ausschreibung ist es, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren und in den Medien die kritische Auseinandersetzung mit der Agro-Gentechnik zu fördern. Es werden ein Haupt- und ein Nachwuchs-Sonderpreis ausgelobt. Der Hauptpreis für den besten Beitrag ist dotiert mit einem Preisgeld von 3.000 Euro. Der Nachwuchs-Sonderpreis ist dotiert mit einem Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro.

Webseite zum Salus-Journalistenpreis

Agrano bezieht neue Hallen

Festliche Einweihung(28.04.10) Die Agrano GmbH & Co. KG aus Riegel am Kaiserstuhl eröffnete am 28. April die neue Produktionsstätte in Riegel. Richard Oetker, persönlich haftender Gesellschafter der Dr. August Oetker KG, Bielefeld, und damit oberste Geschäftsleitung von Agrano, weihte das Hefewerk offiziell ein und betonte dabei die Bedeutung des Standortes Deutschland. Auf 3,8 ha Betriebsfläche kann Agrano ihre Kapazitäten nun deutlich ausweiten: geplant ist das Vierfache der heutigen Produktionsmenge an Hefeerzeugnissen.

HiPP bekommt Preis für Geradlinigkeit im Umweltschutz

Claus Hipp(13.03.10) Prof. Dr. Claus Hipp bekommt den Steiger Awards 2010 in der Kategorie UMWELT. Der Preis, der zum sechsten Mal verliehen wird, lehnt sich an die Tradition des Reviers: Der Steiger ist ein Zeichen für den Bergbau und steht als Synonym für die Geradlinigkeit und Offenheit der Bergleute. Prof. Dr. Claus Hipp, der die AoeL mitbegründet hat, gewinnt den Preis in der Kategorie Umwelt, „weil er als Unternehmer seit Jahrzehnten seine Wertvorstellungen, zu denen auch die Bewahrung und Erhaltung der Natur sowie der Schutz der Umwelt gehört. Immer wieder macht Claus Hipp auf die Gefahren der anhaltenden Umweltverschmutzung aufmerksam. Es ist für ihn auch kein Widerspruch in Deutschland zu produzieren, dadurch Arbeitsplätze zu schaffen und zeitgleich sein Unternehmen modern und entsprechend den neuesten Bestimmungen des Umweltschutzes zu führen“, heißt es in der Begründung der Jury. Die Preise werden am Samstag, 13. März 2010, um 18.30 Uhr im Rahmen einer festlichen Gala-Veranstaltung in der Jahrhunderthalle in Bochum verliehen.

ALB-GOLD erhält Umweltzertifikat

Präsenttion der Urkunde(09.02.10) Die Firma ALB-GOLD Teigwaren GmbH aus Trochtelfingen hat nach nur einem Jahr Projektlaufzeit die Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001:2009 erhalten. Das Unternehmen verschreibt sich seit vielen Jahren dem Umweltschutz und hat entsprechend hohe Investitionen in umweltgerechte Neubauten und Produktionslinien getätigt. ALB-GOLD kann jetzt anhand von Umweltkennzahlen Einsparpotenziale ermitteln und nachhaltig den Energieverbrauch reduzieren.

mehr Infos auf alb-gold.de

Weleda's Granatapfel prämiert

Prämierung(08.02.10) Das AoeL-Unternehmen Weleda hat Anfang Februar einen begehrten Preis der Kosmetiksindustrie bekommen. Der Prix de Beauté, den das Magazin Cosmopolitan für hervorragende Innovationen der internationalen Kosmetikindustrie vergibt, ging in der Kategorie Naturkosmetik an die Weleda AG für ihre Regenerationspflege Granatapfel. Die Pflegelinie Granatapfel wurde Februar 2009 in den Markt eingeführt und ist bislang der erfolgreichste Launch in der fast 90-jährigen Geschichte von Weleda.

mehr Infos über das Unternehmen auf weleda.de

Weitere Informationen finden Sie in unserem Archiv

 
   
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